ZOS EInführungen (online)

Wir bieten im Jahr 2021 kurze Einführungen zum Thema “Zieloffene Suchtarbeit”
im Onlineformat an.

 

Die 90-minütigen Veranstaltungen richten sich an Fachkräfte (Suchthilfe, Wohnungslosenhilfe, Sozialpsychiatrie, Straffälligenhilfe, Jugendhilfe, Jobcenter, Behörden, Ämter etc.), die sich einen ersten Einblick in das Thema verschaffen möchten.

  • Die Teilnahme ist kostenfrei.
  • Eine Anmeldung ist erforderlich.
  • Die Veranstaltungen werde über das Videokonferenzsystem Zoom angeboten.
  • Nach Ablauf der Anmeldefrist erhalten Sie einen Zugangslink per E-Mail.
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ZOS_Flyer_2021
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„Sodom und Gomorra?: Was Zieloffene Suchtarbeit (nicht) ist. Eine Einführung“


15.11.2021, 10.00 - 11.30

Inhalte:
In dieser Einführung erhalten Sie eine Übersicht den Ansatz der Zieloffenen Suchtarbeit.
Es erfolgt ein Überblick über die Charakteristika Zieloffener Suchtarbeit und die Unterschiede zu niedrigschwelliger/akzeptanzorientieren und abstinenzorientierten Ansätzen.
Es wird dargestellt, welche Vorteile Zieloffene Suchtarbeit im Gegensatz zu den bisherigen
Arbeitsansätzen aufweist und welche Herausforderungen sich ergeben, wenn die Zielrichtungen Abstinenz, Konsumreduktion und Schadensminderung unter dem Dach der Zieloffenen Suchtarbeit vereint werden. Kleine Übungen laden dazu ein, sich der eigenen Nähe
oder Distanz zum Ansatz Zieloffener Suchtarbeit klar zu werden

Anmeldefrist: 18.3.2021 bzw. 12.4.2021
ReferentenInnen: Matthias Nanz / Prof. Dr. Joachim Körkel
Dauer: 90 Minuten
Format: online via Zoom

“Motivierende Gesprächsführung: Die Basiskompetenz Zieloffener Suchtarbeit”


21.7.2021, 09.30 - 11.00

15.9.2021, 17.00 - 18.30

19.10.2021, 17.00 - 18.30

15.12.2021, 9.30 - 11.00

Inhalte:
In vielen Berufsfeldern ist es erforderlich, „heikle Themen“ anzusprechen und nachhaltige Verhaltensänderungen auch bei „schwierigen“ KlientInnen/PatientInnen zu initiieren – und dabei in einem „geschmeidigen“ Gesprächsfluss zu bleiben. Für diese Zielsetzungen stellt die von William Miller (USA) und Stephen Rollnick (Wales) entwickelte “Motivierende Gesprächsführung” (“Mo-tivational Interviewing”, abgekürzt "MI") den maßgeschneiderten, weltweit führenden Ansatz der Gesprächsführung und Beratung dar.
Warum ist das so? In diesem Seminar geht es um die Ambivalenz im Gegensatz zu pathologischer Unmotiviertheit von KlientInnen und worum es sich beim Rechthabereflex handelt, der sich stets bemerkbar macht und so schwierig zu kontrollieren ist.
Was sind die Ziele der Motivierenden Gesprächsführung und in welche Fallen tappen wir auf dem Weg dahin.

Anmeldefrist: 14.7.2021 bzw. 8.9.2021
ReferentInnen: Andrea Koydl /
Prof Dr. Joachim Körkel
Dauer: 90 Minuten
Format: online via Zoom