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SUMMARY:Schulung Umgang mit Rückfall im Rahmen der Zieloffenen Suchtarbeit – Schulung (1 Tag) Dezember 2026
DESCRIPTION:Hintergrund \nDer Begriff „Rückfall“ besitzt auch und gerade im Suchtbereich eine stark negative Konnotation: „Rückfall“ wird reflexartig mit Misserfolg\, „Absturz“\, Nutzlosigkeit vorangegangener Bemühungen und „Zurück auf null“ gleichgesetzt (Wohlfarth\, 1995). Damit wird jeglicher erreichte Fortschritt entwertet\, Resignation Vorschub geleistet („Jetzt ist eh‘ alles sinnlos – jetzt kann ich gleich weitertrinken/-drücken!“) und die Stigmatisierung Suchtkranker perpetuiert (Miller\, 2015)\, zumal „der Rückfall“ gemeinhin als moralisch vorwerfbares Fehlverhalten gilt\, da es auf Krankheitsuneinsichtigkeit bzw. fehlenden Willen zur Abstinenz beruhe („Der will doch saufen/Drogen nehmen!“) (aus Körkel\, 2022\, in Vorbereitung). \nInhalte \n\nMenschenbild\, Haltung und Suchtverständnis bei Rückfällen in der ZOS\nAktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zum Umgang mit Rückfällen\nFallbezogene Übungen zum Umgang mit Rückfällen\nAnwendung der „Motivierenden Gesprächsführung“ („Motivational Interviewing“) im Kontext der Rückfallprävention\n\nZielgruppe \nFachkräfte aus Arbeitsfeldern\, in denen sich Klient/-innen mit Suchtproblemen befinden: Suchthilfe\, Sozialpsychiatrische Hilfen\, Wohnungslosenhilfe\, Straffälligenhilfe\, Verkehrspsychologie u.a.m. \nIhr Nutzen \n\nSie kennen die Theorie der Rückfallprävention und ihre empirischen Grundlagen\nSie kennen einzelne Interventionsmöglichkeiten im Umgang mit Rückfällen in Ihrer Einrichtung\nSie reflektieren Ihr Suchtverständnis und Menschenbild vor dem Hintergrund des Umgangs mit Rückfällen\nSie können im Team eine gemeinsame Richtlinie zum Umgang mit Rückfällen entwickeln\n\nMethoden \nInput durch die Seminarleitung\, Dyaden-\, Triaden- und Kleingruppen-Übungen\, Arbeit an Fallbeispielen. Fälle/Anliegen der Teilnehmenden aus ihrer Praxis sind willkommen. \nSeminarleitung \nMatthias Nanz\, Soz. Päd. BA\, M.S.M.\, Geschäftsführer am Institut für innovative Suchtbehandlung und Suchtforschung (ISS) \n			\n				Interesse bekunden
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SUMMARY:Schulung Grundlagen Zieloffene Suchtarbeit (2 Tage) Dezember 2026 online
DESCRIPTION:Ausschreibung\nSuchtbehandlung ist vielfach auf das Ziel lebenslanger Abstinenz ausgerichtet (und darauf beschränkt).Ergänzend dazu hat sich in der niedrigschwelligen Drogenarbeit das Ziel der Sicherung des (gesunden) Überlebens abseits von Abstinenzverpflichtungen etabliert. \n\n\n\nBehandlungen mit dem Ziel einer Konsumreduktion (Kontrolliertes Trinken/ Rauchen/ Drogenkonsumieren) stellen eine dritte\, ergänzende Zieloption für diejenigen Menschen dar\, die das Ziel der Abstinenz nicht anstreben bzw. bei denen sich die Beschränkung auf Maßnahmen der „Suchtbegleitung“/ „Schadensminderung“ als Hemmnis einer Veränderung erweist. \n\n\n\nAlle drei Zielrichtungen (Abstinenz\, Konsumreduktion\, Schadensminderung) haben ihre Berechtigung und sollten bei jeder suchtbelasteten Person vorgehalten werden\, denn diese Personen weisen in der Regel einen problematischen Konsum mehrerer psychotroper Substanzen auf (z.B. Alkohol und Zigaretten; Heroin und Alkohol und Zigaretten und Benzodiazepine; etc.) \n\n\nAls Folgerung ergibt sich: Bei suchtbelasteten Menschen ist erstens eine Bestandsaufnahme der konsumierten Substanzen erforderlich\, zweitens eine Abklärung der substanzbezogenen Änderungsziele und drittens das Vorhalten von Behandlungsangeboten\, die den Änderungszielen der betroffenen Menschen entsprechen. \nDiese drei Bestandteile charakterisieren den Ansatz Zieloffener Suchtarbeit (ZOS). ZOS stellt somit eine grundlegende Art und Weise dar\, Suchtarbeit tagtäglich zu praktizieren. ZOS\, konsequent umgesetzt\, zieht meist eine „Neuaufstellung“ der eigenen Arbeitsweise nach sich. \nDie Schulung verfolgt das Ziel\, den Arbeitsansatz der ZOS\, wie er an unserem Institut ausgearbeitet worden ist\, zu vermitteln – von der dahinterstehenden zieloffenen Grundhaltung (Menschenbild) über das methodische Handwerkszeug zur genauen Abklärung der konsumierten Substanzen und Änderungsziele bis zur Auswahl passgenauer\, zielbezogener Behandlungsmaßnahmen und der Erstellung eines Behandlungsplans. \n  \n\n\n\n\n\n\nInhalte– Menschenbild\, Haltung und Suchtverständnis in der ZOS– Komponenten des ZOS-Ansatzes– Zentrale Handlungsschritte von ZOS („systematisch die konsumierten Substanzen abklären“\, „systematisch substanzspezifische Ziele festlegen“\, „individuell passgenaue\, substanzbezogene Abstinenz-\, Reduktions- und schadensmindernde Behandlungen auswählen“ und „einen Behandlungsplan entwickeln“).– Arbeit mit den eigens für ZOS entwickelten methodischen Werkzeugen („Kartensatz Konsum- und Zielabklärung“\,„Zielabklärungscheckliste“\,„Interventionsmatrix“)– Fallbezogene Übungen zur systematischen Abklärung des Konsumverhaltens\, der Konsumziele\, der geeigneten Änderungsmaßnahmen und der Planung des Vorgehens– Anwendung der „Motivierenden Gesprächsführung“ („Motivational Interviewing“) in der ZOS Methoden Input durch die Seminarleitung\, Dyaden-\, Triaden- und Kleingruppen-Übungen\, Arbeit an Fallbeispielen. Fälle/Anliegen der Teilnehmenden aus ihrer Praxis sind willkommen. \nZielgruppeFachkräfte aus Arbeitsfeldern\, in denen sich Klient/-innen mit Suchtproblemen befinden: Suchthilfe\, Sozialpsychiatrische Hilfen\, Wohnungslosenhilfe\, Straffälligenhilfe\, Verkehrspsychologie u.a.m. \nIhr Nutzen– Sie kennen die Theorie der ZOS und ihre empirischen Grundlagen– Sie können im Sinne der ZOS Konsum- und Zielabklärungsgespräche führen und Interventionsplanungen vornehmen– Sie können die zentralen methodischen Bausteine der ZOS in Ihrem Arbeitsalltag nutzen \nTeilnahmegebühr375\,-€ (inkl.. MwSt.)In der Teilnahmegebühr sind alle Materialien und ein „Kartensatz Konsum- und Zielabklärung“ enthalten. \nSeminarleitungMatthias Nanz\, Soz. Päd. BA\, M.S.M.\,Geschäftsführer des Instituts für innovative Suchtbehandlung undSuchtforschung (ISS) Nürnberg \n			\n				Interesse bekunden
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